Kinderkleidung für die Übergangszeit

Morgens kühle 8 -12 Grad und Nieselregen, mittags schöner Sonnenschein bei angenehmen 15 Grad. Wie soll man bloß bei diesem wechselhaften Wetter wissen, was man seinem Kind am besten anzieht? Die Wenigsten können es sich zeitlich leisten, ihre Kinder 3 Mal am Tag je nach Wetterlage umzukleiden. Meistens muss morgens ein kurzer Blick aus dem Fenster genügen, um das Kind für einen langen Tag im Kindergarten oder in der Schule anzukleiden.Wie also zieht man seine Sprösslinge in der Übergangszeit am besten an?

 

 

 

Die erste Regel lautet: nicht zu warm und nicht zu kalt. Sehr witzig, werdet ihr jetzt denken, ist doch logisch. Aber leider gar nicht so einfach. Wenn ich z.B. meine beiden jüngsten Kinder immer gleich warm anziehen würde, könnte ich keinem von beiden gerecht werden. Mein 4-jähriger Sohn ist sehr zierlich und bewegt sich viel weniger als seine beinahe 8-jährige große Schwester, die ständig Hummeln im Hintern hat.


Selbst kleine Kinder haben ein unterschiedliches Temperaturempfinden und es gilt zunächst herauszufinden, ob euer Kind leicht ins Schwitzen kommt oder eher von der verfrorenen Sorte ist.

 

Bei Babys gibt es die Grundregel, dass man sie immer etwas wärmer anziehen sollte als sich selbst. Wenn Mama also bei einem längeren Aufenthalt im Freien kalte Beine bekommt und der Wind empfindlich um die Ohren weht, sollten kleine Kinder bereits beim schnellen Gang vor die Türe mit Strumpfhose und warmer Kopfbedeckung ausgestattet werden.

 

 

 

 

Die zweite Regel lautet: Lagenlook. Das ist simpel und wirkungsvoll zugleich und kommt sowohl „Schwitzkindern“ als auch „Frostbeulen“ zugute. Am besten zieht man größeren Kindern in der Übergangszeit immer mehrere Kleidungsstücke an, die sie dann nach Belieben ausziehen können. Empfehlenswert ist z.B. zuerst ein Unterhemd, dann ein Langarmshirt, Sweatshirt oder eine dünne Strickjacke sowie zum Spielen draußen eine Funktionsjacke oder eine atmungsaktive Regenjacke. Gute Jacken sind in der Übergangszeit eine Menge Wert und sorgen dafür, dass Kinder bei jeder Witterung wohlig verpackt sind.

 

Mütter mit kleinen Babys sind gut beraten, wenn sie ihre Kinder solange sie noch nicht laufen können, warm und kuschelig in Strampler und Anzüge einpacken und darunter auf Bodies mit einem hohen Naturfaseranteil (Baumwolle, Leinen, Kaschmir, Wolle) achten, damit sich die Kleinen rundum wohlfühlen. Die Schicht darüber kann auch Anteile von Kunstfasern (Viskose, Polyester, Nylon) enthalten, damit ein optimaler Wärme- und Feuchtigkeitshaushalt entsteht und für einen höheren Bewegungskomfort gesorgt ist.

 

 

 

Die dritte Regel lautet: sind Kopf und Füße gut gewärmt, kühlt man nicht so leicht aus. Schuhe sind bei Kindern immer ein wichtiges Thema und sollten bei wechselhaftem Wetter am besten so gewählt werden, dass ein kurzer Regenguss den Kinderfüßen nichts anhaben kann. Als Kopfbedeckung genügt in der Übergangszeit meistens eine dünne Baumwollmütze.

 

 

Meine vierte und letzte Regel an dieser Stelle heißt: Erfahrung macht klug. Wer sein Kind ständig verschwitzt von der Kita oder der Schule abholt, muss sich bei der Auswahl der Kinderkleidung die Frage stellen, was hier eigentlich schief läuft. Ist das Material der Kleidung hochwertig genug? Ist es in den Räumen so warm, dass man dem Kind lieber eine Schicht weniger anzieht und dafür auf eine dickere Jacke achtet? Es kann auch hilfreich sein, sich mal bei Omas und Tanten umzuhören, was die ihren Sprösslingen an Herbsttagen angezogen haben. Sicher gibt es davon heute eine moderne Version, die man bedenkenlos auch den Kindern von heute anziehen kann.

 

 

Mit besten Grüssen

 




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